| Die Tollen Hefte |
Lieferbar ab September 2010 |
Tolles Heft 34 € 16,90 / SFR 28,50 * "... bestechende Prosa mit hochkarätiger Grafik.“ Diese Erzählung enthält alles, was Cortázars Rang als meisterhaften Erzähler begründet. Auf einer mondbeschienenen Insel im großen Flussdelta vor Buenos Aires wird in einem Gespräch des Ich-Erzählers mit seinem Freund Mauricio, das eher einem Monolog gleicht, die Erinnerung an einen anderen Freund wach – eine trügerische Erinnerung. Immer wieder werden die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verwischt, so dass die Bilder mal wie Visionen, mal wie Erinnerungsfetzen wirken. Was ist damals passiert? Gab es ein Verbrechen? Warum kommt sonst ein Revolver ins Spiel? Was hat es mit dem Körper auf sich, der dort im Fluss trieb, oder war auch der nur Chimäre, das Ganze nur ein Traum? Cortázar, der auch Edgar Allen Poe ins Spanische übersetzt hat, versteht es meisterhaft, seine Erzählung zwischen Erlebtem und Erinnertem, zwischen Tatsächlichem und Eingebildetem in der Schwebe zu halten, wobei die unheimliche, düster wirkende Wasserlandschaft den dazu passenden Hintergrund abgibt. |
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Julio Cortázar, geboren 1914 in Brüssel, gilt neben Jorge Luis Borges als einer der bedeutendsten Erzähler Argentiniens und Vertreter der neofantastischen Literatur. 1956 veröffentlichte er seinen zweiten Erzählungsband „Final del juego“ (Ende des Spiels), der die Erzählung „Relato con un fondo de agua“ (Erzählung mit einem tiefen Wasser) enthielt. Cortázar starb 1984 in Paris. Franziska Neubert, geboren 1977, studierte an der HGB bei Volker Pfüller und Thomas M. Müller. Nach ihrem Diplom besuchte sie die École Nationale des Arts Décoratifs Paris. Die Eindrücke ihres Paris-Aufenthalts verarbeitete sie in der Holzschnittmappe „Souvenir en bois“, für die sie den Anerkennungspreis des „Ars Lipsiensis“ 2007 erhielt. Für die Büchergilde illustrierte Neubert „Das Spinnennetz“ von Joseph Roth. |
Illustration 1 » Lieferbar ab März 2010 |
Tolles Heft 33 € 16,90 / SFR 28,50 * "... bestechende Prosa mit hochkarätiger Grafik.“ Blitz und Donner, Sturm und Hagel – während draußen das Gewitter tobt, kämpft ein Kind, allein zu Hause, mit der Kraft der Fantasie gegen seine Furcht an. Nur die Katze verspricht Trost und hilft ihm, die zermürbende Angst zu vergessen. Einfühlsam erzählt Ingrid Bachér, wie sich das Kind einen Verbündeten gegen das bedrohlich näher rückende Gewitter schafft: In seiner Fantasie verwandelt es die Katze in einen starken Löwen, der den Kampf gegen das Gewitter aufnimmt und ihm hilft, seine Angst zu vertreiben. Die sprachliche Intensität der Erzählung schafft die Atmosphäre eines Kammerspiels, das den Leser gefangen nimmt und die Angst des Kindes fast körperlich spürbar macht. Rotraut Susanne Berner hat diese sensibel erzählte Geschichte in atmosphärische Bilder übertragen, die das Poetische der Erzählung aufnehmen und die Macht der Fantasie beschwören. |
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Ingrid Bachér, geboren 1930 in Rostock, studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Die Erzählung „Das Kind und die Katze“ schrieb sie in den Sechzigerjahren für ihre Tochter. Die Urenkelin Theodor Storms lebt heute in Düsseldorf und arbeitet nach zahlreichen Publikationen derzeit an einem Film über Else Lasker-Schüler. Rotraut Susanne Berner, geboren 1948 in Stuttgart, studierte Grafik-Design an der Fachhochschule München. Seit vielen Jahren gestaltet und illustriert sie Bücher für Erwachsene und Kinder und schreibt dafür auch eigene Texte. Berner erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Für die Edition Büchergilde illustrierte sie „Die Zauberlaterne“ von Wolfheinrich von der Mülbe und das Tolle Heft 21 "Das Wörterbuch der Familie Mausbock“ von A. L. Kennedy. |
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Tolles Heft 32 € 16,90 / SFR 28,50 * „ ... eine Leistungsschau der Buchillustration“ Bereits erschienen" Neben Shakespeares „Romeo und Julia“ ist die Geschichte von Orpheus und Eurydike eine der schönsten Liebesgeschichten der abendländischen Dichtung. Ihren Ursprung hat sie in den „Verwandlungen“ des Dichters Ovid. Mit Monteverdis Umsetzung, dem „L’Orfeo“ (1607), beginnt die Geschichte der Oper, und durch Jean Cocteaus Verfilmungen (1930 und 1950) wurde die Liebesgeschichte zum berühmten Filmstoff. – Die antike Sage erzählt, wie die junge Eurydike kurz vor dem Hochzeitsfest an einem Schlangenbiss stirbt. Der trauernde Orpheus will sich jedoch mit der gewaltsamen Trennung nicht abfinden. Es gelingt ihm, in die Unterwelt zu gelangen und mit seinen sagenhaften Sangeskünsten den Herrscher des Hades zur Freigabe Eurydikes zu bewegen. Diese einmalige Gnade wird ihm aber nur unter der Bedingung zuteil, dass er Eurydike bis zur Ankunft in der Oberwelt nicht anschaut. Als Orpheus voller Sehnsucht dieses Verbot missachtet, verliert er seine Geliebte endgültig. Christoph Feist hat die Geschichte mit formaler Strenge in Bühnenbilder verwandelt und in wenigen Texten den Ablauf rhythmisiert. Seine Gestaltung arbeitet gegen die überwältigende Emotionalität der Liebesgeschichte und betont das Klassische des Stoffes: Orpheus und Eurydike inszeniert als Tolles Heft. Christoph Feist, geboren 1973 in Erfurt, lebt und arbeitet als Grafiker und Illustrator in Erfurt. Nach einer Schriftsetzerausbildung und dem Besuch einer Fachoberschule absolvierte er ein Illustrationsstudium an der HGB Leipzig und war Meisterschüler bei Volker Pfüller. Er arbeitete als Theatergrafiker an der Landesbühne in Esslingen und ist seit 2008 freier Dozent für Typografie an der Grafikdesignschule in Anklam. Feist wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der 100 Besten Plakate (1999 und 2001) und dem Birknerpreis für Illustration. Zuletzt veröffentlichte er „ Lang eweile war mein Motor“. |
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Tolles Heft 30 Ein Spiel mit Buchstaben und Bällen Bildproben: |
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Tolles Heft 29 Mit vierfarbigen Originalflachdruckgrafiken und einer Beilage Bildproben: |
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Tolles Heft 27 Übersetzt von Elke Wehr
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Tolles Heft 26 Bildproben: |
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Tolles Heft 24 Bildproben: |
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Tolles Heft 23 Billy the Kid, geboren 1859, erschossen im Alter von 22 Jahren - und für jedes Lebensjahr gab es einen Toten, sagten die Leute. Von allen Legenden, die es je im Wilden Westen gab, war er die größte. Michael Ondaatje verleiht dem berüchtigten Westernhelden eine Stimme und lässt ihn von seinem letzten Abenteuer mit tödlichem Ausgang erzählen, poetisch, in einem realistisch-phantastischen Ton. Die kraftvollen, farbig unterlegten Holzschnitte von Stefanie Schilling illustrieren das Martyrium dieses letzten Rittes. Bildproben: |
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Tolles Heft 21 Bildproben: Diese Parodie auf das Menschengeschlecht ist Stichwortgeber für eine Art von groteskem "Bühnenstück", und das Gelächter der Autorin ist hinter den Kulissen zu hören. |