| Novitäten: Frühjahr 2012 |
Aus dem Englischen von Susann Urban, gebunden mit Schutzumschlag |
David Malouf David Malouf erzählt die Geschichte
von Hektors Tod durch Achill und der
Auslösung seines Leichnams durch
seinen Vater Priamos auf eine neue,
eindringliche Weise. Priamos macht
sich mit Somax, einem einfachen trojanischen
Mann, auf den Weg in das
griechische Lager, in das Achill Hektors
Körper geschleppt hat. Auf dem
Weg dorthin lernt Priamos durch seinen
Gefährten, den Malouf als Repräsentant
des einfachen Volkes und
Gegenbild des Königs zeichnet, nicht
nur viel über die Welt außerhalb des
Palastes, sondern auch über sich
selbst. David Malouf, geboren 1934 in Brisbane, Australien, arbeitete viele Jahre als Lehrer in London. Von 1968 bis 1978 war er Lektor für englische Sprache an der University of Sidney. Malouf schreibt Lyrik, Libretti, Erzählungen und Romane. Seine Bücher wurden u.a. mit dem Commonwealth Writers Prize, dem Prix Femina Étranger und dem IMPAC Award ausgezeichnet. In deutscher Sprache erschienen u.a. die Romane „Jenseits von Babylon“, „Die Nachtwache am Curlow Creek“ und „Südlicher Himmel“. David Malouf lebt in Sidney. Maloufs sparsam eingesetzte Details,
lebhafte Sprache und geistreicher
Witz humanisieren diese tragischen
Helden, die Geschichte ist zweifelsohne
episch und sicherlich der Stoff
aus dem Legenden gemacht werden. |
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Robert Gernhardt / Rudi Hurzlmeier (Ill.) Wenn schöne Frauen morgens sich erheben Für Robert Gernhardt war keine Menschheitsfrage zu groß und keine Alltagsbeobachtung zu gering, als dass er sie nicht eingefangen und in Literatur verwandelt hätte. Sein großes Werk legt davon Zeugnis ab, wie wir leben und welche Themen uns bewegen. Die Sammlung verfolgt Motive, die sich durch Gernhardts Texte ziehen: dass schöne Frauen immer Recht haben; wie unmöglich es ist, aus der Geschichte Lehren zu ziehen; warum das Gespräch zwischen dem Schöpfer und seinen Geschöpfen scheitert; welche Horizonte das Reisen öffnet. Auf diesen Streifzügen finden sich Zeitungsparodien und Theaterszenen, Erzählungen, Satiren und Humoresken und natürlich immer wieder Gedichte – vom Nonsens-Vers über Liebeslyrik bis zum Epos. Ein eigenes Kapitel wirft den Blick auf weniger bekannte Werke Gernhardts, die sich durch rätselhafte Andeutungen und verstörende Dunkelheiten auszeichnen. Rudi Hurzlmeier verleiht dem Band mit seinen Illustrationen einen eigenen Zauber. Aus seinen Bildern spricht subtile Komik, effektvoll inszenierte Doppelbödigkeit und nicht zuletzt technische Brillanz. All das lässt sie in einen anregenden Dialog zu den Texten Robert Gernhardts treten. Robert Gernhardt (1937-2006) lebte als
Dichter, Schriftsteller und Essayist, Maler
und Zeichner in Frankfurt am Main und
in der Toskana. Sein großes literarisches,
malerisches und zeichnerisches Werk wurde
mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. mit
dem Bertolt-Brecht-Preis, dem Wilhelm-
Busch-Preis, dem e.o.plauen-Preis und
dem Heinrich-Heine-Preis. |
Aus dem Hebräischen von Adina Stern |
Tolles Heft 37 Vor zwanzig Jahren erschien das erste Tolle Heft, ein guter Grund sich zu erinnern. Es sind keine Kindheitserlebnisse oder Schulausflüge, die dem Herausgeber dabei in den Sinn kommen. Da tauchen vor allem Sätze auf, gehörte und gelesene, schräge, paradoxe und poetische oder hintersinnige Losungen. Sätze von Groucho Marx, Paul Scheerbart, Kurt Schwitters, Joris Karl Huysmans, Gertrude Stein , Maurice Sendak, F. W. Bernstein, Charles Bukowski und vielen anderen. Der herbe Titel dieser poetischen Texte und Bilder steht für den Schmerz der Erinnerung, der sich durch Merav Salomons Familiengeschichte zieht. In ihrem Mittelpunkt steht die deutsche Großmutter, die noch rechtzeitig aus Nazideutschland nach Israel fliehen konnte. In surrealen, poetischen und oft komischen Szenen entsteht ein eindrucksvolles Erinnerungsmosaik, das Schmerzhaftes und Groteskes, Schönes und Bitteres wie selbstverständlich verknüpft. Die Illustrationen begleiten den Text als freie Bilder und vertiefen eindrucksvoll die Emotionen dieser bewegenden Hommage an die Großmutter. Merav Salomon ist Professorin an der Bezalel Akademie in Jerusalem und leitet dort das Illustrationsdepartment. Sie ist eine der bekanntesten, vielfach ausgezeichneten israelischen Illustratorinnen und hat viele Bilderbücher – vor allem in den USA – veröffentlicht. Nach Jahren in den USA lebt Merav Salomon jetzt mit ihrem Mann, zwei Töchtern und ihrem Hund Eliot in Tel Aviv. |
Illustration » Verkaufsbox-Hintergedanken |
Andrea Baron (Hg.) Gibt es objektive Schönheit oder liegt sie im Auge des Betrachters? Ist
schön immer gleich gut? Was lernen wir von der Schönheit der Kunst und
wann ist schön überhaupt schön? Kann man Lebenskunst erlernen? Ist
Lebenskunst besser als Ethik und Moral? Lebt der Egoist am besten?
Macht uns jede Lüge zu einem schlechteren Menschen? Wann sind Gefühle
echt, wann ist es der Mensch? Was ist echte Kunst? Wie viel Authentizität
erträgt der Mensch überhaupt? Geben die Medien uns unsere
Meinung vor? Sind wir von Ihren Ansichten abhängig? Findet Kultur nur
noch in den Medien statt? Enthaltene Texte (u. a.): Echt sein
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Verkaufsbox-Petits Fours |
Petits Fours Jeder kennt sie, die kleinen klassischen Köstlichkeiten, die den Geschmackssinn
anregen. Bisher noch nicht bekannt sind die Petits Fours, die den Tast- und Wahrnehmungssinn,
sowie das Denken anregen. Dem Inhalt eine künstlerische statt einer
Marzipan- oder Schokoladenform zu geben, haben sich die Künstler Franziska Neubert,
Mehrdad Zaeri, Lars Henkel und das Illustratorenduo Golden Cosmos, das sind
Doris Freigofas und Daniel Dolz, vorgenommen.
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Box mit 35 illustrierten Karten, Stickerset und Spielanleitung |
Andrea Baron / Eleanor Marston Sisyphusarbeit, Argusaugen haben, ... diese und viele andere geflügelte
Worte entstammen der griechischen Mythologie. Atlas, Narkissos, Echo
und Europa – Namen der griechischen Antike, die in unserem Alltag noch
immer gegenwärtig sind.
Aber wie genau die Sage lautet, kann nicht jeder ohne weiteres und auf
Anhieb erzählen. Dabei sind die Sagen des Altertums spannender als jede
Seifenoper, voller Intrigen, Racheplänen und Lügen, aber auch Liebeleien
und Tragödien. Dieses Ratespiel ermöglicht eine Odyssee durch die Welt
der griechischen Antike von Homer, Ovid und Hesiod, zusammen mit der
Familie oder in geselliger Runde mit Freunden. Eleanor Marston studierte Illustration an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg. 2008 erschien ihr Bilderbuch „Crepapanza“ und gemeinsam mit den Krickelkrakels veröffentlichte sie drei „Krickel-Krakel-Malbücher“. 2011 illustrierte sie „Fabelhaft. Die Welt der Fabeltiere“ für die Edition Büchergilde. Mehrfach wurden ihre Illustrationen für die Wettbewerbe Bologna Illustrators Exhibition und Figures futur ausgesucht und bei Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Sie illustriert für deutsche und internationale Buchverlage und Zeitschriften. Eleanor Marston lebt in Hamburg, St. Pauli.
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Aus der Reihe „Kuriose Gedenktage“ |
Nachtgedanken Einige Nachtgedanken: |
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Nachtgedanken Im letzten Jahr waren es „Kuriose Gedenktage und solche, die es werden wollen“, die Mehrdad Zaeri für den beliebten Wandkalender und das entsprechende Kalenderbuch illustriert hat. Nun setzt der Künstler die erfolgreiche Reihe mit den „Nachtgedanken“ unserer Leser fort. Denn bekanntlich ist die Nacht nicht nur zum Schlafen da. Gerade wenn es still wird, wenn die Geschäftigkeit des Alltags von uns abfällt, der Schlaf aber noch auf sich warten lässt, kommen einem bisweilen merkwürdige, teilweise kuriose, aber auch frappierend klare Gedanken, Erkenntnisse und Wünsche in den Sinn. Mehrdad Zaeri hat sie alle ins Bild gesetzt, gewohnt treffsicher, mit der ihm eigenen Poesie und seinem hintergründigen Humor und Stil. Einige Nachtgedanken: |